AllgemeinBarrierefreiheit

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember – Grenzen überwinden, Freiheiten schaffen

By Dezember 3, 2019 No Comments

Unsere Gesellschaft ist bunt und vielseitig, was auch gut so ist. Ein bunter Mix an Menschen bringt natürlich auch einen bunten Mix an Anforderungen an vielen unterschiedlichen Stellen – ob groß oder klein, jung oder alt, oder körperlich beeinträchtigt usw. Dabei ist es wichtig, möglichst jeder Anforderung gerecht zu werden, um im besten Fall alle Menschen in die Gemeinschaft einzubinden. Daran möchten wir im Rahmen des „internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ erinnern.

Als Fachfirma für Fenster und Türen befassen wir uns bereits in der Planungsphase mit dem Thema „Barrierefreiheit“.  Gerade bei öffentlichen Gebäuden oder gewerblich genutzten Räumlichkeiten muss immer auch daran gedacht werden, dass sich jemand mit einer körperlichen Einschränkung möglichst frei und sicher bewegen kann. Darauf weisen wir hin, sobald uns dies bei einer Besichtigung auffällt.

Das beste Beispiel für Anforderungen im Bereich der Barrierefreiheit ist der Gang zur Toilette: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Rollstuhl oder gehen an Krücken. Die Tür zu den Toiletten ist schwergängig oder die Türklinke ungünstig zu erreichen, während man ohnehin mit der Handhabung des Rollstuhls bzw. den Krücken beschäftigt ist. Optimal wäre daher, wenn sich die Tür eigenständig für Sie öffnet – z.B. ausgelöst durch eine Fernbedienung oder einen Taster an der Seite der Tür. Möglich wird dies durch einen automatischen Antrieb an der Tür, der auf Knopfdruck die Tür öffnet und danach eigenständig schließt.

Barrierefreie Durchgänge, in dem Fall eine automatisch öffnende CS 80 Magneo-Schiebetür im Privatbereich © dormakaba

Ein anderes Beispiel zur „Barrierefreiheit“, nur diesmal in den eigenen vier Wänden: Haben Sie schon mal die hohe Schwelle am Sockel Ihrer Terrassentür bemerkt, wenn Sie die Tür öffnen? Vielleicht sind Sie auch schon mal darüber gestolpert? Ohne Bewegungseinschränkung lässt sich diese kleine Hürde relativ einfach überwinden. Doch angenommen, man ist in der Beweglichkeit eingeschränkt, sei es durch einen Rollstuhl, Gehhilfen oder einfach durch ein höheres Alter, kann diese Hürde sehr hinderlich sein. Mit einem Rollstuhl kommt man praktisch nicht ohne Hilfe ins Freie und wieder hinein.

Auch hier haben diverse Hersteller von Terrassenelementen mitgedacht: Mittlerweile gibt es unterschiedliche Systeme bei neuen Elementen, die eine Schwelle mit geringer Höhe haben oder sogar keine Schwelle erlauben. Möglich wird dies durch kluge Entwässerungslösungen z.B. durch eine im Boden eingelassene Entwässerung, um das Regenwasser vor dem Element ableiten zu können.

Dies sind nur zwei Beispiele von vielen, um das Leben für Menschen mit Behinderungen zu erleichtern. Der Kern in allen Maßnahmen ist jedoch, dass es sich immer lohnt, einen Gedanken daran zu verlieren, wo im Umfeld Grenzen bestehen könnten, wenn der Körper einem selbst die Grenzen aufzeigt – um dann diese Grenzen soweit wie möglich mit Innovation und Technik zu überwinden.

Eine barrierefrei gelöste Terrasssentür © Schüco International KG

Leave a Reply